Lehrer- und Schulmangel

EnseignantsLehrer sind der Faktor, der den größten Einfluss auf die Qualität der Bildung hat. Sie geben den Kindern die notwendigen Hilfsmittel mit, um Probleme zu analysieren, zu lösen und ihr Wissen effizient nutzen, um ein gesundes und würdiges Leben zu führen. Aber in manchen Ländern gelingt es nicht, die Lehrer angemessen auf ihre Aufgaben vorzubereiten, sie zu unterstützen und zu motivieren. Folglich fehlt es vielen eingeschulten Kindern an Basiskompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen.

Man schätzt, dass bis 2030 68,8 Millionen Lehrer fehlen werden, um jedem Kind den Zugang zur Grund- und Sekundarschule zu ermöglichen. Die Länder in Subsahara-Afrika und Südasien sind vom Lehrermangel am meisten betroffen.

Der Ausfall von Schulstunden ist eine Herausforderung, mit der viele Schulsysteme konfrontiert sind: in Lateinamerika gehen im Schnitt etwa 20 % der Unterrichtsstunden verloren. Dabei verschwenden die Fehlstunden beträchtliche Mittel. Die Reduzierung der ausgefallenen Unterrichtsstunden wäre zehn Mal rentabeler, um die Kontaktzeiten zwischen den Schülern und den Lehrern zu erhöhen, als die Einstellung zusätzlicher Lehrkräfte.

Quellen: Weltbank / Aide et Action

 
 
 
 

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