Bau einer Inklusionsschule

Tansania gehört landschaftlich zu den schönsten, wirtschaftlich jedoch zu den ärmsten Ländern der Welt. Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft und bauen ausschließlich für den Eigenbedarf an, und das obwohl nur 5 % der Fläche regelmäßig genutzt werden können. Lebensmittel sind dementsprechend rar und teuer. Auch das Bildungssystem hat große Mängel. Die Alphabetisierungsquote liegt bei gerade einmal 70 %. Insbesondere auf dem Land gibt es viele Kinder, die keine Schule in ihrer Nähe haben oder deren Eltern ihre Sprösslinge lieber im Haushalt oder auf dem Feld einsetzen als sie zur Schule zu schicken. In der Region Iringa im Zentrum des Landes ist jedoch Besserung in Sicht.

Das Projekt in Kürze:

Im Rahmen dieses Projekts wird im Ort Ilula eine Inklusionsgrundschule entstehen, die, so wie der Kindergarten, die Vorschule und die Sekundarschule, nach der Montessori-Methode funktioniert. Zusätzlich zur Schule werden zwei Internate gebaut, eins für Mädchen und eins für Jungen, um zu verhindern, dass die Schüler, die weit entfernt wohnen, der Schule aufgrund des weiten Fußmarsches fern bleiben.

Die Initiative zu diesem Projekt ging von den Eltern aus. Ihnen ist es ein wichtiges Anliegen, dass ihre Kinder auch über die Vorschule hinaus eine qualitative Bildung erhalten. Deshalb haben die Eltern die Initiative ergriffen und unsere Partnerorganisation IOP Tansania gebeten, eine Grundschule zu bauen. Die Tatsache, dass die Idee von den Eltern ausging ist ein gutes Zeichen: Sie wissen, dass Bildung entscheidenden Einfluss auf die späteren Lebensbedingungen ihrer Kinder hat und stehen hinter dem Projekt. Dies sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches, langlebiges Projekt!

Gesamtkosten des Projekts (2017-2020): 514 800 Euro

80 % dieses Betrags werden vom luxemburgischen Außenministerium getragen. Den Rest (102 960 Euro) übernimmt CSI zusammen mit den Partnerorganisationen.

 

 

 

 

Drucken E-Mail

Downloadhttp://bigtheme.net/joomla Joomla Templates