Zugang zu Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Die meisten Einwohner Bangladeschs leben am Existenzminimum und haben nicht mehr als ein bescheidenes Dach über dem Kopf. Deshalb müssen schon die Kleinsten körperlich anstrengende und zum Teil gefährliche Arbeiten erledigen. Bildung ist also echter Luxus, dabei wäre es so wichtig, dass alle Kinder eine Schule besuchen, um den Teufelskreis aus Armut und Analphabetismus langfristig zu durchbrechen. Bildung trägt nicht nur dazu bei, die Überbevölkerung in den Griff zu bekommen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und das Abfallproblem zu lösen, sondern sie trägt auch dazu bei, dass die Menschen einen Beruf erlernen, mit der sie ihre Familie ernähren können.

Das Projekt in Kürze:

Anstoß zu diesem Projekt gab die Bitte mehrerer Jugendlicher nach einem Stipendium. Unsere Partnerorganisation konnte diese Bitte kaum ausschlagen, da sie weiß, dass Bildung häufig der einzige Weg ist, sich aus der Armut zu befreien. So erhalten insgesamt 40 Studenten ein Spidendium, um ihr Studium fortsetzen zu können. Um anderen benachteiligten Menschen im Gegenzug für diese Unterstützung etwas zurückzugeben, wurden die Studenten aufgefordert, mehrere Stunden pro Tag an den Grundschulen der Partnerorganisation zu unterrichten. Diese Schulen werden zurzeit von 1600 Kindern aus sozial schwachen Familien besucht. Das Schulmaterial für diese Kinder wird über das Projekt finanziert.

Alle Studenten nehmen an Weiterbildungen teil, um sie auf ihre Aufgaben als Lehrer vorzubereiten und die Qualität der Bildung zu gewährleisten.

Zusätzlich zu den 1600 Kindern, die die Grundschule besuchen, nehmen jedes Jahr 160 Straßenkinder am Vorschulunterricht teil. Ziel ist es erstens, sie von der Straße zu holen und ihnen ein sicheres Umfeld zu bieten und zweitens, sie auf den Besuch einer Schule vorzubereiten. Nach Abschluss der Vorschule werden die Eltern dazu angehalten, ihr Kind in eine Grundschule einzuschreiben. Die Kosten werden über das Projekt getragen.

Gesamtkosten des Projekts (2017-2020): 250 780 Euro

80 % dieses Betrags werden vom luxemburgischen Außenministerium getragen. Den Rest (50 156 Euro) übernimmt CSI zusammen mit der Partnerorganisation.

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