Ausbildung von Frauen im Bereich Gesundheit

 
In den vergangenen dreißig Jahren haben zehntausende Peruaner ihrer Heimat den Rücken gekehrt und sich in der Hauptstadt Lima niedergelassen, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die meisten von ihnen sind geflohen, weil sie in ihren abgelegenen Bergdörfern keine Zukunft sahen. In Lima angekommen war die Enttäuschung meist jedoch sehr groß. Die Stadt ist überbevölkert und Arbeit ist Mangelware, sodass die meisten Menschen sich mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs über Wasser halten müssen. Viele Zugezogenen leben illegal am Stadtrand, zum Teil ohne Strom und Wasser. Angesichts dieser schwierigen Lebensverhältnisse haben CSI Lëtzebuerg und die Partnerorganisation INTSOL beschlossen, aktiv zu werden.

Das Projekt in Kürze:

Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensbedingungen im Armenviertel Huaycan durch Gesundheitserziehung langfristig zu verbessern. Dazu nehmen 50 Frauen an Schulungen zu Themen wie Hygiene, Erste Hilfe, Abfallentsorgung und gesunde Ernährung teil. Ihr Wissen geben die Frauen an Freunde und Nachbarn weiter, wodurch gesundheitliche Probleme wie Anämie zurückgedränkt werden konnten.

Außerdem besuchen die Frauen regelmäßig die örtliche Schule, um selbstgemachte Säfte und gesunde Snacks zu verteilen und die Schüler für gewissen Themen zu sensibilisieren.  

Die Frauen haben vor einiger Zeit drei kleine Unternehmen gegründet, die selbstgemachte Produkte wie Kuchen, Säfte, Joghurts und gesunde Snacks anbieten. Die Frauen verkaufen diese Produkte in ihrem Viertel und finanzieren mit dem Erlös die drei Unternehmen. In Zukunft soll der Verkauf der Produkte weiter angekurbelt werden, damit den Frauen ein kleiner Lohn ausbezahlt werden kann. Dies ist nicht nur wichtig für das Überleben der Familie, sondern auch für das Selbstbewusstsein der Frauen.

 

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