Entstehungsgeschichte

Chrëschtlech Solidaritéit International (CSI) wurde am 17. November 1989 gegründet. Die Initiative zur Gründung ging von einem 12-köpfigen Team um Pfarrer Robert Brosius aus, der inzwischen Ehrenpräsident von CSI ist. Zweiter Präsident in der Vereinsgeschichte war Roger Nilles, der 2011 von Bob Kirsch abgelöst wurde.

Bereits Anfang 1991 wurde CSI Lëtzebuerg vom luxemburgischen Staat als Nichtregierungsorganisation (NGO) anerkannt und erhält seitdem staatliche Unterstützung. Nachdem CSI Lëtzebuerg zunächst als Ableger von CSI Schweiz tätig war, wurde die Organisation 2003 vollständig unabhängig und richtete sich neu aus. Im März 2010 wurde das erste Rahmenabkommen („accord-cadre“) mit dem Außenministerium abgeschlossen, das seitdem alle Projekte zu 80% mitfinanziert.

Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren hat die Organisation eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten auf den Weg gebracht. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie darauf abzielen, benachteiligten Menschen unabhängig von ihrer Religion, ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft und ihrer Ethnie den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen. In den ersten Jahren war CSI thematisch nicht festgelegt und unterstützte somit eine Vielzahl von Projekten. Dies hat sich in der Zwischenzeit jedoch geändert. Um die Hilfsprojekte effektiver zu gestalten, hat CSI entschieden, den Schwerpunkt auf Bildungsprojekte zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu legen.

BangladeshDoch warum gerade Bildung? Für CSI ist Bildung mehr als nur ein Grundrecht. Sie ist die Basis für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, die ihre Zukunft selbst in die Hand nimmt. Wir sind davon überzeugt, dass eine gute Ausbildung den Menschen das nötige Potential verleiht, um sich und ihre Gemeinschaft in all ihren Facetten weiterzuentwickeln. Anhand von Bildungsmaßnahmen kann man außerdem auf eine Vielzahl von Lebensbereichen einwirken: Gesundheit, Demokratie, Menschenrechte, Bevölkerungsentwicklung, Umweltschutz, usw. Das ist für CSI Grund genug, sich für Bildung einzusetzen!

Seit 2009 erstreckt sich unser Tätigkeitsfeld nicht mehr ausschließlich auf Hilfsprojekte im Ausland. Im Rahmen der „Eine-Welt-Erziehung“ werden Grundschulkinder aus luxemburgischen Schulen auf spielerische Art und Weise für die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern in anderen Teilen der Welt sensibilisiert.

 

 „Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.“

Aristophanes

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